Wie schon anderweitig oft berichtet, sind Mobiltelefone grundsätzlich zur Dauer-Fernüberwachung von Personen geeignet. Viele normale Menschen verstehen dieses Problem nicht, oder sie verdrängen es. Auch ich benutze fleißig solche Geräte, weil ich einfach keine praktische Alternative zu den kleinen Helferlein sehe, die mir in unbekannten Gegenden den Weg weisen, mir meine Emails anzeigen, und was derlei Dinge mehr sind.

Doch im Jahre 2011 hat die ZEIT gemeinsam mit dem Politiker Malthe Spitz demonstriert, was Vorratsdatenspeicherung eigentlich ist: Es ist die fast totale Überwachung der Person, die das Gerät trägt. Wenn man jetzt noch die Spionagesoftware, wie sie vor einigen Wochen in einem Politmagazin anhand der Überwachung von Aktivisten während des arabischen Frühlings hinzunimmt, wo nachgewiesen wurde, daß Mikrofon und Kamera aus der Ferne unbemerkt eingeschaltet werden können, dann sollte das Potential wirklich jedem Nutzer klar werden.

Ich kann daher allen Leuten nur dringend empfehle, einmal die untenstehenden Links zu den Artikeln zu verfolgen, und, falls noch nicht geschehen, ein wenig mit der Auswertung herumzuspielen.